In der Hautpflege wird Rotlichttherapie als Photobiomodulation untersucht. Anders als eine ablative Laserbehandlung trägt sie kein Hautgewebe ab. Forschende untersuchen Hautstruktur, feine Linien und Reaktionen von Hautzellen auf Licht. Wellenlänge, Intensität, Behandlungsdauer und Abstand sind für Vergleiche entscheidend.
Was zeigen Studien am Menschen?
Eine randomisierte Studie mit 137 Frauen verglich rotes Licht mit 660 nm und bernsteinfarbenes Licht mit 590 nm bei gleicher Dosis. Nach zehn Sitzungen innerhalb von vier Wochen nahm das gemessene Faltenvolumen um die Augen in beiden Gruppen ab. Feuchtigkeit und Elastizität verbesserten sich in dieser Studie nicht messbar. Ein positives Ergebnis belegt nicht jeden möglichen Hauteffekt.
Eine geeignete Anwendung wählen
Bei einer Gesichtsmaske sollte man auf Wellenlängen und eine praktikable Routine achten. Ein größeres Panel deckt mehr Haut ab, erfordert aber eine andere Position und Entfernung. Höhere Intensität ist für das Gesicht nicht automatisch besser. Bei pigmentempfindlicher Haut lesen Sie unseren Artikel über Melasma. Beginnen Sie mit So funktioniert Rotlichttherapie.
Wissenschaftliche Quellen
- Mota et al. (2023): randomisierte Split-Face-Studie mit 590 und 660 nm bei Augenfältchen.
- Randomisierte Studie (2024) zu Rotlicht ergänzend zu einer kosmetischen Behandlung.
Die untersuchten Protokolle und Geräte entsprechen nicht jedem Cell Glow Produkt. Ergebnisse sind individuell.



